Beckenboden Check Up - Wann macht es Sinn?

Ein gesunder Beckenboden ist entscheidend für Kontinenz, Stabilität, Haltung und ein gutes Körpergefühl. Doch viele Beschwerden entstehen schleichend – und bleiben lange unbeachtet. Ein Beckenboden Check-up macht Sinn, bevor starke Symptome auftreten, aber auch dann, wenn bereits erste Anzeichen spürbar sind.

Ein Check-up kann hilfreich sein:

Nach Schwangerschaft und Geburt
Unabhängig davon, wie lange die Geburt zurückliegt, kann eine Überprüfung sinnvoll sein – auch Jahre später.

Bei ungewolltem Urinverlust
Zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport.

Bei Senkungsgefühlen oder Druck nach unten
Ein Schwere- oder Fremdkörpergefühl im Becken sollte immer abgeklärt werden.

Bei Schmerzen im Becken- oder unteren Rückenbereich
Der Beckenboden spielt eine wichtige Rolle in der Rumpfstabilität.

Bei Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Verspannungen oder Funktionsstörungen können hier eine Ursache sein.

Vor oder nach gynäkologischen Operationen

In den Wechseljahren
Hormonelle Veränderungen beeinflussen die Elastizität und Kraft des Gewebes.

Für sportlich aktive Frauen
Besonders bei Sportarten mit hoher Belastung (Joggen, Springen, Krafttraining).

Zur Prävention
Auch ohne Beschwerden kann ein Check-up helfen, den Beckenboden besser wahrzunehmen und gezielt zu stärken.